Pumpkin Field Grass-Track-Race

pumpkin field grass track race

Wann: 31.10.2019 // 13Uhr

Wo: im Erholungspark Lößnig-Dölitz, ungefähr hier

Was: Ausscheidungsfahren, Keirin, Zeitfahren, Punktefahren und "best costume"

Startgebühr: Spendenbasis min. 3€

Erlaubt sind Fahrräder mit starrem Gang und Dropbars oder Lenkern die nicht breiter sind als 50cm.
Bringt euch genug warme und trockene Klamotten mit, damit ihr zwischen den einzelnen Events nicht auskühlt.
Weitere Details werden wir hier hinzufügen sobald wir sie wissen. Das Rennen ist Teil der "flamingo crossing" Serie. Wenn ihr helfen wollt schreibt uns eine Nachricht an unsere Facebook Seite, eine DM bei Instagram oder meldet euch persönlich bei Jacob.

UPDATE:
Nach dem Rennen, können wir uns bei der Fulmo Kurierunion in der Wiebelstr. 10 aufwärmen und ab ca. 17 Uhr gibt es auch etwas zu essen. Dort machen wir dann auch die Auswertung/Siegerehrung bevor ab 20 Uhr die Fulmo Halloween Party losgeht.


tracklocross is coming

flamingo crossing tracklocross series

Holt die fetten Reifen raus, Tracklocross Saison fängt an.

Wie ist die Laage?

Ein kleiner Bericht über das fixed48 Rennen in der Nähe von Laage in der Nähe von Rostock.
Oder kurz: #wieistdielaage?


Auch wenn das Rennen mit 48 km Länge leider schon zu den langen Rennen im fixed gear bereich zählt (mir fällt tatsächlich kein längeres ein) ist der Rennbericht dazu relativ kurz:

Nur 11 Starter und Starterinnen trauten sich bei wechselhaftem Regenwetter und Mecklenburgischem Wind an die Startlinie. Nach der ersten Graden mit Rückenwind und der ersten Kurve gingen ein paar zaghafte Attacken los und nach etwa 5 km in den kleinen Wellen auf der Gegengraden (vom niedrigsten Punkt der Strecke bis zum höchsten ca. 10hm Unterschied) waren wir plötzlich nur noch zu dritt.
Als ich nach hinten guckte sah ich grade noch Hagen bei dem vergeblichen Versuch nach vorn zu uns aufzuschließen. Knapp 6 km ins Rennen war der Podiumsplatz also schon so gut wie greifbar.

Pic by: https://www.instagram.com/shrimati_phue/
Die nächsten 35km fuhren wir vorne relativ gut zusammen und überlegten im stillen jeder für sich, an welchem Punkt wir den Dreibund auflösen sollten. Auf der Graden vor der letzten Abzweigung, während ich vorne drüber nachdachte bereits kurz vor der Kurve anzugreifen, weil ich das Gefühl hatte etwas schneller um die Ecke zu kommen als die anderen und mir sicher war, dass beide es auf einen Sprint ankommen lassen wollten, ging Malte vom 8bar Team von hinten in die Offensive.

Bis ich bemerkte was grade passiert, hatte er dann auch schon 10 Meter Abstand, 5 Meter dahinter Christian und mit diesem Abstand fuhren wir schließlich auch 2500 Meter später nach 1h 9min über den Zielstrich. Platz 3 für mich, immerhin.

Danach mussten wir allerdings warten bis das Rennen der Elite durch ist, welche 5 Minuten vor uns gestartet sind aber drei Runden mehr zu fahren hatten als das fixed gear Rennen. Also packte ich schon mal alle Sachen zusammen, baute mein Fahrrad auseinander und verstaute alles abflugbereit.
Resultat: die Siegerehrung aller anderen habe ich mitbekommen, meine eigene jedoch knapp verpasst... Da kann nächstes Jahr noch nachgebessert werden, kein Podiumfoto für mich.
Trotzdem ein schönes, schnelles Rennen. Vor allem aber nicht das immergleiche "1km Rundkurs 'Kriterium' im Noramerikanischen Modus".

Ich wünsche mir mehr solcher Veranstalltungen.


Fockeberg Trackbike Everesting

Der größte Anstieg den Bahnräder im üblichen Gebrauch erleben, dürfte der zwischen Cote d'Azur und Bande oder zwischen Tunnel und Fahrerlager sein. 8848 Höhenmeter an einem Schuttberg zurück zu legen gehört üblicherweise nicht dazu. Nachdem nun ein ganzes Jahr vergangen ist und ich genügend Zeit hatte meine Wunden zu lecken, habe ich endlich den Bericht über das Fockeberg Everesting fertig.
Wem der Begriff "Everesting" nichts sagt: das bedeutet einen Berg, Hügel oder in diesem Fall: Geröllhaufen, so oft an einem Stück hoch und runter zu fahren, bis mindestens soviele Höhenmeter zurückgelegt wurden wie der Mt. Everest hoch ist (8848m). Am unglaubliche 40hm hohen Aufstieg auf den Fockeberg waren das also ca. 222 wiederholungen mit ca. 355km Gesamtstrecke.
Und weil das nicht genug wäre, ich gerne fixed fahre, kaum Erfahrung mit Rennrädern und echten Bergen habe und das X in FMGX immer noch für Xtraordinär steht (oder so ähnlich), wollte ich das ganze mit einem Bahnrad machen und, wenn am Ende genug Energie übrig wäre, weiterfahren bis ich 10k hm gesammelt hätte um in den Mile High ähh... die High Rouleur’s Society zu kommen.
Vorher 6450g
Letzteres hat dann leider nicht mehr geklappt aber dazu komme ich später.

Die Vorbereitungen (vor allem ein 22er Miche Ritzel aufzutreiben) dauerten leider deutlich länger als gehoft. Das Rad der Wahl (mein Dolan Seta) hatte im Laufe der Wochen ca.500g Gewicht verloren, aber da ich leider keinen vernünftigen Rennradbremshebel auftreiben konnte und mir nicht extra ein Set kaufen wollte, bekam es statt desen den linken Shimano 105 5700 STI von meinem Rennrad und wog somit am Ende 50g mehr als vor dem Abspeckprogram...